Für Sony Alpha 6000

A6000 Remote

Liveview, Auslöser und alle Einstellungen, die deine Kamera freigibt — direkt vom iPhone, über das WLAN der Kamera.

Bald im App Store Was sie kann
A6000 Remote zeigt das Livebild der Kamera mit Auslöser, Zoom und den aktuellen Belichtungswerten
Funktionen

Sehen, was die Kamera sieht

Das Livebild kommt direkt von der Kamera aufs iPhone, mitsamt den Fokus- und Gesichtsrahmen, die die A6000 meldet. Auslösen kannst du auf dem Bildschirm oder mit den Lautstärketasten — praktisch, wenn das Telefon am Stativ klemmt. Nach jeder Aufnahme landet das Vorschaubild unten rechts und lässt sich mit einem Tipp in die Fotomediathek sichern.

Einstellungsliste mit Belichtungsmodus, Blende, Verschlusszeit, ISO, Belichtungskorrektur und Weißabgleich; gesperrte Werte tragen ein Schloss-Symbol

Genau die Regler, die es wirklich gibt.

Blende, Zeit, ISO, Belichtungskorrektur, Weißabgleich — die Liste baut sich aus dem auf, was die Kamera im Moment tatsächlich zulässt. Steht das Rad auf Intelligent Auto, sind die Belichtungswerte gesperrt: Die App zeigt sie trotzdem an, mit Schloss und dem Hinweis, was zu tun ist. Das ist ehrlicher, als sie einfach verschwinden zu lassen.

Tab „Camera Info“ mit Version der Kamera-App, Adresse, Status und der Einordnung „Extended API, full access“ samt Liste der unterstützten Funktionen

Was deine Kamera kann, steht schwarz auf weiß.

Der Funktionsumfang der A6000 hängt nicht am Kameramodell, sondern an der Version der Smart Remote Control-App auf der Kamera. Mit der Werksversion sind Belichtungswerte nur lesbar, mit dem alten PlayMemories-Upgrade voll steuerbar — und der Store dafür ist seit 2021 zu.

Deshalb ist in A6000 Remote keine Werteliste hartcodiert. Beim Verbinden fragt die App die Kamera, was sie implementiert, und baut die Oberfläche daraus. Der Tab Camera Info zeigt dir das Ergebnis: Version, Reichweite der API und jede einzelne Funktion, die deine Kamera gemeldet hat.

Intervall-Ansicht mit Vorschaubild, Zähler der aufgenommenen Bilder, Regler für das Intervall und Start-Schaltfläche

Ein Intervall, das der Kamera zuhört.

Ein Auslöser braucht je nach Motiv ein bis drei Sekunden, bis Autofokus, Belichtung und Vorschaubild durch sind. Ein starrer Timer stapelt in der Zeit Anfragen, bis die Kamera abbricht. A6000 Remote wartet stattdessen auf die Antwort, zieht die verbrauchte Zeit vom Intervall ab und schläft nur den Rest. Dauert eine Aufnahme länger als das Intervall, läuft die Serie so schnell wie die Kamera kann — und die App sagt dir das auch.

Ehrlich zu den Grenzen

  • Kein Internet nötig, aber auch keins verfügbar. Die Kamera spannt ihr eigenes WLAN auf und ist darin der Router. Solange dein iPhone damit verbunden ist, meldet iOS „Kein Internet" — das ist richtig so.
  • Kein Hintergrundbetrieb. iOS legt Apps schlafen, ein laufendes Intervall würde stehenbleiben. Die App hält deshalb während Intervall und Videoaufnahme den Bildschirm wach, statt einen Hintergrundmodus vorzutäuschen, der nicht funktioniert.
  • Unter zwei Sekunden Intervall wird es unzuverlässig. Das ist eine Grenze der Kamera-API, nicht der App. Manueller Fokus an der Kamera spart den Autofokus-Anteil.
  • Kein Zugriff auf die Speicherkarte. Übertragen wird das Vorschaubild, das die Kamera nach jeder Aufnahme anbietet — bei aufgerüsteter Kamera-App in voller JPEG-Auflösung. RAW bleibt auf der Karte.
  • Nur eine Liveview-Verbindung. Läuft parallel Imaging Edge auf einem anderen Gerät, wirft eine Verbindung die andere heraus.

Noch nicht im App Store

Die App ist fertig genug für den eigenen Gebrauch, aber noch nicht veröffentlicht. Wenn du eine A6000 hast und testen möchtest, schreib uns.

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