Für das perfekte Frühstücksei

Ei-Rechner

Wie lange muss ein Ei kochen? Kommt darauf an: auf seine Größe, auf seine Temperatur und darauf, wo du stehst. Der Ei-Rechner rechnet alle drei zusammen.

Der Ei-Rechner zeigt ein Ei in Originalgröße und darauf die Kochzeiten 4:54 für sehr weich, 6:21 für weich und 7:47 für hart
So funktioniert es

Drei Zeiten statt einer Faustregel

„Fünf Minuten“ stimmt für ein bestimmtes Ei an einem bestimmten Ort. Der Ei-Rechner nimmt stattdessen die drei Größen, die das Ergebnis wirklich verschieben, und gibt dir für jedes Ei die Zeiten für sehr weich, weich und hart.

Ei-Rechner mit einem kleinen Ei von 5,4 Zentimetern und 44 Gramm; der Regler unten stellt die Größe der Abbildung ein

Dein Ei ist das Maß, nicht „Größe M“.

Leg dein Ei auf das Display und schieb den Regler, bis die Abbildung genauso groß ist. Die App weiß, wie viele Pixel dein iPhone-Modell pro Zentimeter hat, und rechnet aus der Höhe des Eis seine Masse aus: 5,4 cm sind rund 44 g, 6,2 cm rund 69 g. Zwischen diesen beiden liegen fast zwei Minuten Kochzeit.

Ei-Rechner auf 1450 Metern Höhe: die Zeiten steigen auf 6:03, 7:58 und 9:53

Auf der Hütte kocht Wasser bei 95 Grad.

Mit der Höhe fällt der Luftdruck, mit dem Luftdruck der Siedepunkt, und ein Ei in kühlerem Wasser braucht länger. Die App holt sich die Höhe vom Standortsensor des iPhones, rechnet daraus den Siedepunkt und erst daraus die Zeit. Dasselbe Ei, das auf 300 Metern 6:21 braucht, liegt auf 1450 Metern knapp eine Minute länger im Topf.

Die Position bleibt dabei auf dem Gerät: Der Ei-Rechner braucht sie nur zum Rechnen und schickt sie nirgendwohin.

Ei-Rechner im Dunkelmodus mit einer Ei-Temperatur von 5 Grad aus dem Kühlschrank

Aus dem Kühlschrank oder vom Tisch?

Ein Ei mit 5 °C aus dem Kühlschrank braucht spürbar länger als eines, das seit einer Stunde bei 20 °C in der Küche steht, bei gleicher Größe gut eine Minute. Stell die Starttemperatur mit Plus und Minus ein, die drei Zeiten ziehen sofort nach. Und weil das Frühstück im Winter vor Sonnenaufgang stattfindet, kann die App auch dunkel.

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Hintergrund

Wie lange muss ein Ei kochen?

Die ehrliche Antwort ist: Das hängt davon ab. Ein Ei ist gar, wenn sein Inneres eine bestimmte Temperatur erreicht hat, und wie lange die Wärme von der Schale bis dorthin braucht, entscheidet sich an vier Dingen: an der Masse des Eis, an seiner Anfangstemperatur, an der Temperatur des kochenden Wassers und daran, wie gar du es haben willst.

Genau diese vier Größen stecken in der Formel, mit der der Ei-Rechner arbeitet. Das Ergebnis sind keine geraden Minuten, sondern Zeiten wie 4:54 oder 7:47; die Physik rundet nicht auf.

Weich, wachsweich, hart

Der Unterschied zwischen den drei Garstufen ist die Kerntemperatur, die das Ei am Ende erreicht haben soll:

  • Sehr weich. Das Eigelb bleibt flüssig, das Eiweiß ist gerade gestockt. Das klassische Frühstücksei zum Auslöffeln.
  • Weich. Wachsweich: außen fest, in der Mitte noch cremig. Der Mittelwert zwischen den beiden anderen Stufen.
  • Hart. Durchgestockt, wie fürs Salat- oder Osterei.

Warum die Höhe zählt

Wasser kocht nicht immer bei 100 °C, sondern nur auf Meereshöhe. Je höher du bist, desto niedriger der Luftdruck und desto früher fängt das Wasser an zu blubbern, auf 1000 Metern schon bei rund 96,7 °C. Das Wasser ist dann also kälter, obwohl es kocht, und das Ei braucht länger. Deshalb misst die App die Höhe, statt mit 100 °C zu rechnen.

Und der Rest ist Handwerk

Ei ins sprudelnde Wasser legen, Timer stellen, nach der angezeigten Zeit herausnehmen und sofort kalt abschrecken, sonst gart die Restwärme weiter und aus dem wachsweichen Ei wird beim Frühstück doch noch ein hartes. Der Ei-Rechner ist kostenlos, läuft ab iOS 15 und braucht weder Konto noch Internetverbindung.

Nie wieder raten

Der Ei-Rechner kostet nichts, zeigt keine Werbung und will keine Daten.

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