Für alle, die singen und üben

Microphone

Stimmgerät, Metronom und das Live-Mithören über die Kopfhörer, in einer App. Kostenlos, ohne Konto, ohne Werbung; aufgezeichnet wird nichts.

Das Stimmgerät zeigt den Ton A4 mit 443,2 Hertz, Ziel 440 Hertz und +13 Cent zu hoch, darunter eine Verlaufskurve der gemessenen Tonhöhe
Funktionen

Drei Werkzeuge, die beim Üben immer gebraucht werden

Ein Stimmgerät, ein Metronom und ein Monitor, der dir deine eigene Stimme so zurückgibt, wie sie wirklich ankommt. Zusammen in einer App, damit nicht drei angefangene Downloads auf dem Homescreen liegen.

Stimmgerät im Gitarrenmodus: E2 mit 82,2 Hertz gilt als sauber, darunter die sechs Saiten E, A, D, G, B und E mit ihren Zielfrequenzen

Sauber ist nicht ungefähr.

Die App misst die Tonhöhe und zeigt dir den Ton, die Frequenz in Hertz und die Abweichung in Cent, dazu einen Zeiger, der bei Null grün wird. Chromatisch für alles, was klingt, oder mit den Saiten deines Instruments direkt daneben: Gitarre, Bass, Ukulele und Violine. Die getroffene Saite hebt sich hervor, du musst also nicht erst auswählen, was du gerade greifst.

Darunter läuft eine Verlaufskurve mit. Bei einer Gitarrensaite braucht es die nicht; beim Singen und bei Blasinstrumenten sagt sie mehr als jeder Zeiger, weil sie zeigt, ob der Ton steht oder wandert.

Metronom bei 120 BPM mit Schrittzähler, Voreinstellungen von 60 bis 140, Taktart 4/4, Unterteilung Viertel und der Auswahl des Klangs

Das Tempo, das du im Kopf hast.

Tempo einstellen kannst du mit Schieber, Plus und Minus oder den gängigen Werten als Knopf. Wenn du das Stück ohnehin im Ohr hast, tippst du es einfach: Vier Schläge auf „Tempo tippen“, und die Zahl steht.

Taktart und Unterteilung sind frei wählbar, die erste Zählzeit lässt sich betonen. Oben zeigen Punkte den laufenden Schlag, damit du auch dann weißt, wo du im Takt bist, wenn der Klick unter dem Instrument untergeht. Vier Klangfarben von Klick bis Holzblock, auf Wunsch zusätzlich als Vibration.

Ansicht „Mithören“: Eingang iPhone-Mikrofon, Ausgang AirPods Pro, Verzögerung etwa 115 Millisekunden, dazu Pegelanzeige, Lautstärke und Schalter für Tiefen abschneiden und Stimme betonen

So klingst du für die anderen.

Beim Singen hörst du dich hauptsächlich über den eigenen Schädel, also falsch. Deshalb klingt die erste Aufnahme der eigenen Stimme für fast jeden fremd. Die App legt das Mikrofonsignal live auf deine Kopfhörer, damit du hörst, was wirklich ankommt, und beim nächsten Ton schon nachsteuern kannst.

Wie viel Verzögerung dabei anfällt, steht offen daneben, in Millisekunden und in einem Satz eingeordnet. Zwei Filter sind dabei, weil sie beim Üben tatsächlich etwas bringen: Tiefen abschneiden gegen Rumpeln und Griffgeräusche, Stimme betonen für den Präsenzbereich.

Einstellungen mit Kammerton a′ auf 442 Hertz, Knopf zum Zurücksetzen auf 440 Hertz, deutschen Notennamen mit H sowie unterer und oberer Grenze des Verlaufsdiagramms

442 Hertz und ein H statt eines B.

Der Kammerton a′ liegt nicht überall auf 440 Hertz. Orchester spielen höher, historisch gestimmte Instrumente deutlich tiefer. In Microphone verschiebst du ihn frei, alle Zielfrequenzen ziehen mit, und ein Tipp setzt ihn zurück.

Genauso bei den Notennamen: deutsch mit H oder international mit B. Das ist keine Kosmetik, sondern verhindert das Missverständnis, das im Ensemble jedes Mal aufkommt, wenn beide Systeme am Tisch sitzen. Der Frequenzbereich des Verlaufsdiagramms lässt sich ebenfalls setzen, damit die Kurve bei einem Bass nicht flach am Boden klebt.

Das Stimmgerät im Dunkelmodus mit den Violinsaiten G, D, A und E, die A-Saite trifft mit 439,2 Hertz sauber

Auch im dunklen Proberaum.

Die App folgt dem Hell- und Dunkelmodus deines iPhones. Auf Wunsch bleibt das Display an, solange gestimmt oder geübt wird; sonst schaltet es mitten im Einsingen ab.

Microphone ist kostenlos, zeigt keine Werbung und verlangt keine Anmeldung. Das Mikrofon wird zum Messen und zum Mithören gebraucht, sonst nichts: Es wird nichts aufgezeichnet und nichts verlässt dein Gerät.

Zum Apple App Store

Ehrlich zu den Grenzen

  • Mithören geht nur mit Kopfhörern. Über den iPhone-Lautsprecher würde sich das Mikrofon selbst aufnehmen. Die App sagt dir das, statt still nichts zu tun, und schaltet sich frei, sobald AirPods oder ein Headset verbunden sind.
  • Verzögerung lässt sich nicht wegzaubern. Sie hängt am Weg, den das Signal nimmt, und ist über Funk größer als über Kabel. Die App misst sie und schreibt sie hin, damit du weißt, woran du bist.
  • Das eingebaute Mikrofon klingt besser als das der AirPods. Sobald die AirPods als Eingang laufen, fallen sie in den schmalen Telefonmodus. Deshalb kannst du den Eingang selbst wählen; die App erklärt den Unterschied an Ort und Stelle.
  • Ein Stimmgerät hört immer nur einen Ton. Ein voller Akkord ist nicht auseinanderzurechnen. Saite für Saite, wie am mechanischen Stimmgerät auch.

Etwas fehlt dir?

Wir spielen selbst und bauen nur ein, was wir beim Üben vermisst haben. Wenn dein Instrument in der Saitenliste fehlt oder dir etwas anderes auffällt: schreib uns.

info@green-planet.io